Was genau ist Landschaft? Ist es unberührte Natur? Oder die vertraute Kulturlandschaft? Sind die Städte und Agglomerationen die neuen Landschaften?

Eine Frage die aus der jeweiligen Sichtweise des Betrachters unterschiedlich beantwortet werden kann. Schon in vergangenen Epochen haben sich die Menschen mit der „ursprünglichen“ Landschaft auseinandergesetzt. Entstanden sind Parks und Gärten, welche abhängig von Mode und dem jeweiligen Zeitgeist, eine idealisierte Landschaft abbilden. Durch das fortschreitende Wachstum der Städte und Agglomerationen verwischen die Grenzen zwischen Stadt und Land immer mehr. Schon nach wenigen Generationen ist oft schwer zu erkennen, was einst prägendes Bild eines Dorfes oder einer Region war. Umso entscheidender ist es bei dieser steten Veränderung der Landschaft, eine wohldurchdachte Dosierung von Bauten und Grünräumen zu finden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten. Grünflächen erhalten dabei eine wichtige Rolle als Pufferzone. Sie sind der Rückzugsraum der Menschen in einer sich schnell verändernden Welt.

«Das Gefühl für den richtigen Platz ist die Seele eines Garten’s»

Arne Maynard

Wo sind die Grenzen? Oder ist es doch nur eine Frage der Definition?

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